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im portrait
in kooperation mit dem literaturhaus am inn innsbruck
2009 bot mir das literaturhaus innsbruck die möglichkeit, an vier abenden autorinnen und autoren meiner wahl dem publikum vorzustellen. ich konnte dabei portraits gestalten und vor allem textproben aus den werken der autorinnen und autoren lesen.
den auftakt zur veranstaltungsreihe bildete "ein abend für bruno schulz", den ich mit doreen daume gestalten durfte. daume gewährte dabei einblick in ihre arbeit als übersetzerin des schulzschen werks.
der zweite abend "gehörte" soma morgenstern. morgenstern, ein freund joseph roths, zählt zu den grossen vergessenen der deutschsprachigen literatur. 1938 aus österreich vertrieben, flieht er ins amerikanische exil, wo er 1976 stirbt.
im mittelpunkt des dritten abends der veranstaltungsreihe stand das werk von hilde domin. domin hat sich mit ihren gedichten und essayistischen schriften tief in die deutschsprachige lyrik der nachkriegszeit geschrieben.
der abschlussabend war rose ausländer gewidmet. ausländers werk beschäftigt mich seit meinen eigenen anfängen als lyriker. ihre gedichte haben nichts an gültigkeit verloren, auch wenn sie leider zunehmend in vergessenheit geraten.
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